Römergrab Köln-Weiden


Mitten in Köln-Weiden liegt ein echter Geheimtipp für Fans antiker Grusel-Geschichte: das Römergrab! Entdeckt wurde dieses archäologische Schmuckstück 1843 – vermutlich von Bauarbeitern, die sich beim Buddeln fragten, ob sie gerade eine Tiefgarage oder einen Zeittunnel entdeckt hatten.

Die Grabkammer, ein sogenanntes Hypogäum (klingt schon ein bisschen nach Harry Potter, oder?), stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus – also aus einer Zeit, als Köln noch „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ hieß und Römer hier nicht nur Wein, sondern auch Urnen deponierten. Und das stilvoll! Das Ganze wurde aus Brohltaltuff gebaut (ja, das ist ein echter Stein und kein Gebäck) und mit einer schnieken Tonnendecke versehen – Römer wussten eben, wie man wohnlich ruht.

Im Inneren warten nicht nur Urnennischen, sondern auch luxuriöse steinerne Liegen, sogenannte Klinen. Auf denen durfte man sich für die Ewigkeit betten – ganz nach dem Motto: „Sterben mit Stil“. Das Highlight? Ein reich verzierter Marmorsarg aus Carrara (ja genau, das gute Zeug aus Italien!), mit Schnitzereien von den vier Jahreszeiten und einem römischen Ehepaar, das vermutlich bis heute darüber diskutiert, wo sie in der Nachwelt Urlaub machen.

Wer sich das alles live anschauen will, kann das an den Tagen Donnerstag, Samstag und Sonntag tun – allerdings nicht allein, sondern in der charmanten Begleitung eines Führers oder einer Führerin, die garantiert mehr wissen als ein durchschnittlicher Asterix-Comic. Erwachsene zahlen 5 Euro Eintritt (ein echtes Schnäppchen für 2000 Jahre Geschichte!), Ermäßigte kommen für 3,50 rein.

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